Website erstellen: Welche Lösung passt zu Ihrem Unternehmen?

Website erstellen: Welche Lösung passt zu Ihrem Unternehmen?

Wer eine neue Unternehmenswebsite plant, hat heute mehrere Möglichkeiten: selbst programmieren, einen Website-Baukasten nutzen, mit einem Content-Management-System wie WordPress arbeiten oder die komplette Umsetzung an eine professionelle Agentur übergeben. Welche Variante sinnvoll ist, hängt von Ihren Anforderungen, Ihrem Budget, Ihren zeitlichen Ressourcen und den Zielen der Website ab.

Verschiedene Möglichkeiten zur Erstellung einer Website

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: „Wie kann ich meine Website möglichst schnell selbst erstellen?“

Viel wichtiger ist: „Was soll meine Website für mein Unternehmen leisten – und welche Lösung schafft dafür die beste Grundlage?“

Eine einfache Informationsseite stellt andere Anforderungen als eine Website, die regelmäßig neue Kunden gewinnen, bei Google gefunden werden und langfristig mit Ihrem Unternehmen wachsen soll.

Welche Möglichkeiten gibt es, eine Website zu erstellen?

Grundsätzlich lassen sich vier typische Wege unterscheiden:

  • eine Website vollständig individuell programmieren,
  • einen Website-Baukasten nutzen,
  • mit einem Content-Management-System wie WordPress oder Joomla! arbeiten,
  • eine Webagentur mit Konzeption und Umsetzung beauftragen.

Keine dieser Varianten ist automatisch für jedes Unternehmen richtig oder falsch. Entscheidend ist, welche Anforderungen erfüllt werden müssen.

Gut zu wissen: Die technische Lösung sollte nicht am Anfang der Entscheidung stehen. Zuerst sollte klar sein, welche Ziele, Inhalte, Funktionen und Zielgruppen die Website berücksichtigen muss. Erst danach lässt sich sinnvoll entscheiden, welches System dazu passt.

Option 1: Website vollständig selbst programmieren

Eine Website komplett individuell zu entwickeln, bietet grundsätzlich große Freiheit. HTML, CSS, JavaScript und gegebenenfalls weitere Programmiersprachen oder Frameworks ermöglichen es, Gestaltung und Funktionen sehr genau an die eigenen Anforderungen anzupassen.

Diese Variante setzt allerdings fundierte technische Kenntnisse voraus. Neben der eigentlichen Programmierung müssen zahlreiche weitere Themen berücksichtigt werden, beispielsweise:

  • responsive Webdesign,
  • Browserkompatibilität,
  • Performance,
  • Barrierefreiheit,
  • Suchmaschinenoptimierung,
  • Sicherheit,
  • Hosting und Serverkonfiguration,
  • laufende Wartung.

Für Entwickler oder Unternehmen mit eigener technischer Kompetenz kann eine individuelle Umsetzung sinnvoll sein. Für die meisten Selbstständigen und mittelständischen Unternehmen ist es jedoch selten wirtschaftlich, sich diese Kenntnisse nur für das eigene Website-Projekt anzueignen.

Option 2: Website mit einem Baukastensystem erstellen

Website-Baukästen ermöglichen es, einfache Websites ohne tiefgehende Programmierkenntnisse zusammenzustellen. Über visuelle Editoren, vorgefertigte Templates und integrierte Funktionen lassen sich Seiten häufig relativ schnell veröffentlichen.

Für kleine Projekte und sehr überschaubare Anforderungen kann das eine pragmatische Lösung sein.

Typische Vorteile sind:

  • ein einfacher Einstieg,
  • vergleichsweise schnelle Veröffentlichung,
  • vorgefertigte Designs,
  • integrierte Standardfunktionen,
  • Hosting häufig bereits enthalten.

Die Grenzen zeigen sich meist dann, wenn Anforderungen individueller werden. Gestaltung, Funktionen, technische Anpassungen oder langfristige Erweiterbarkeit hängen stark von den Möglichkeiten des jeweiligen Systems ab.

Wenn die Website eine zentrale Rolle für Marke, Vertrieb oder Neukundengewinnung spielt, sollte deshalb genau geprüft werden, ob ein Baukastensystem langfristig ausreichend flexibel ist.

Option 3: Website mit einem Content-Management-System erstellen

Content-Management-Systeme wie WordPress oder Joomla! bieten eine deutlich flexiblere Grundlage. Sie ermöglichen es, Inhalte zu verwalten, neue Seiten anzulegen und eine Website über Erweiterungen oder individuelle Entwicklung auszubauen.

Ein CMS hat dabei zwei unterschiedliche Seiten: Die spätere redaktionelle Pflege kann vergleichsweise einfach sein. Die professionelle Einrichtung und Entwicklung einer Website auf CMS-Basis kann dagegen deutlich komplexer werden.

Zu einer guten Umsetzung gehören unter anderem:

  • eine saubere technische Installation,
  • ein passendes oder individuell entwickeltes Design,
  • eine durchdachte Seitenstruktur,
  • sinnvoll ausgewählte Erweiterungen,
  • Performance-Optimierung,
  • Suchmaschinenoptimierung,
  • Sicherheits- und Wartungskonzept.

Gut zu wissen: Ein CMS ist vor allem ein Werkzeug zur Verwaltung einer Website. Es entwickelt nicht automatisch eine gute Strategie, ein professionelles Design oder überzeugende Inhalte. Diese Qualität hängt davon ab, wie das System umgesetzt wird.

Option 4: Website professionell durch eine Agentur erstellen lassen

Bei einer Agenturlösung geben Sie nicht einfach nur die Programmierung ab. Im Idealfall beginnt die Zusammenarbeit bereits bei Strategie und Konzeption.

Eine professionelle Webagentur beschäftigt sich beispielsweise mit folgenden Fragen:

  • Welche Zielgruppen sollen erreicht werden?
  • Welche Leistungen und Produkte stehen im Mittelpunkt?
  • Wie sollte die Seitenstruktur aufgebaut sein?
  • Welche Inhalte überzeugen potenzielle Kunden?
  • Wie soll die Website gestaltet werden?
  • Welche Anforderungen bestehen an SEO?
  • Wie werden Besucher zu Anfragen oder Kunden geführt?
  • Welche technische Lösung ist langfristig sinnvoll?

Auf dieser Basis entstehen Webdesign, Inhalte und technische Umsetzung als zusammenhängendes Projekt.

Für Unternehmen liegt der wichtigste Vorteil häufig in der Zeitersparnis und im Zugang zu unterschiedlichen Fachdisziplinen. Sie müssen nicht selbst gleichzeitig Webdesigner, Entwickler, SEO-Spezialist und Texter werden.

Welche Variante ist am günstigsten?

Auf den ersten Blick erscheint eine selbst erstellte Website häufig als günstigste Möglichkeit. Dabei sollte jedoch nicht nur betrachtet werden, welche direkten Rechnungen entstehen.

Auch Ihre eigene Zeit hat einen wirtschaftlichen Wert.

Wenn Sie viele Stunden damit verbringen, sich in Systeme einzuarbeiten, Designs anzupassen, technische Fehler zu lösen und SEO-Grundlagen zu recherchieren, entstehen ebenfalls Kosten – nur in einer anderen Form.

Für einen realistischen Vergleich sollten deshalb unter anderem berücksichtigt werden:

  • Ihre eigene Arbeitszeit,
  • System- und Hostingkosten,
  • kostenpflichtige Erweiterungen oder Lizenzen,
  • Texte und Bilder,
  • SEO,
  • Wartung und Updates,
  • spätere Erweiterungen und Änderungen.

Je wichtiger die Website für Ihr Geschäftsmodell ist, desto stärker sollte außerdem die Qualität des Ergebnisses berücksichtigt werden.

Welche Variante ist am schnellsten?

Wenn lediglich eine sehr einfache Website benötigt wird, kann ein Baukastensystem besonders schnell sein.

Bei einer professionellen Unternehmenswebsite ist „schnell online“ jedoch nicht immer dasselbe wie „gut vorbereitet“.

Eine saubere Konzeption benötigt Zeit. Zielgruppen, Inhalte, Seitenstruktur, Design und Technik müssen abgestimmt werden. Wird dieser Schritt übersprungen, kann zwar sehr schnell eine Website entstehen – sie erfüllt anschließend aber möglicherweise nicht die gewünschten geschäftlichen Ziele.

Geschwindigkeit sollte deshalb nicht das einzige Entscheidungskriterium sein.

Was ist die beste Lösung für SEO?

Suchmaschinenoptimierung hängt nicht allein vom verwendeten System ab.

Eine Website kann technisch auf WordPress, Joomla!, einem Baukasten oder einer individuellen Entwicklung basieren und trotzdem gute oder schlechte SEO-Voraussetzungen besitzen.

Wichtiger sind unter anderem:

  • eine klare Seitenstruktur,
  • relevante Inhalte,
  • technische Qualität,
  • mobile Optimierung,
  • gute Ladezeiten,
  • interne Verlinkungen,
  • korrekte Indexierbarkeit,
  • eine langfristige SEO-Strategie.

Das verwendete System sollte diese Anforderungen unterstützen und nicht unnötig einschränken.

Wie wichtig ist die spätere Pflege?

Eine Website endet nicht mit ihrer Veröffentlichung. Inhalte verändern sich, neue Leistungen kommen hinzu und technische Systeme benötigen Wartung.

Deshalb sollte bereits vor der Erstellung geklärt werden, wer welche Aufgaben später übernimmt.

Dazu gehören beispielsweise:

  • redaktionelle Inhaltsänderungen,
  • technische Updates,
  • Sicherheitsmaßnahmen,
  • Backups,
  • Hosting,
  • größere gestalterische oder funktionale Erweiterungen.

Besonders wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen Inhaltspflege und technischer Wartung.

Sie können durchaus Texte und Bilder selbst aktualisieren, ohne gleichzeitig für Servertechnik, Updates und technische Fehler verantwortlich sein zu müssen.

Gut zu wissen: Selbstständige Inhaltspflege und professionelle technische Betreuung lassen sich sehr gut kombinieren. Diese Mischform ist für viele Unternehmen sinnvoller als entweder vollständige Eigenarbeit oder komplette Abhängigkeit von einem Dienstleister.

Wann lohnt es sich, die Website selbst zu erstellen?

Eine eigene Umsetzung kann sinnvoll sein, wenn:

  • die Anforderungen sehr überschaubar sind,
  • Sie gern selbst mit Webdesign und Technik arbeiten,
  • Sie ausreichend Zeit für die Einarbeitung haben,
  • die Website keine zentrale Rolle für Ihre Kundengewinnung spielt,
  • individuelle Funktionen und komplexes SEO keine hohe Priorität haben.

Auch für Testprojekte, private Websites oder die frühe Validierung einer Geschäftsidee kann eine einfache selbst erstellte Seite völlig ausreichen.

Wann ist eine Agentur die sinnvollere Wahl?

Professionelle Unterstützung ist besonders interessant, wenn die Website geschäftlich eine wichtige Rolle spielt.

Das kann der Fall sein, wenn:

  • Sie regelmäßig neue Kunden über Ihre Website gewinnen möchten,
  • Ihre Marke professionell präsentiert werden soll,
  • SEO strategisch wichtig ist,
  • Ihre Leistungen erklärungsbedürftig sind,
  • die Website langfristig wachsen soll,
  • Sie besondere Funktionen benötigen,
  • Sie Ihre Zeit in Ihr Kerngeschäft investieren möchten.

Dann wird aus dem Website-Projekt mehr als eine technische Aufgabe. Es wird zu einem Bestandteil von Marketing, Vertrieb und Unternehmenskommunikation.

Sie müssen sich nicht zwischen Selbstpflege und Agentur entscheiden

Gerade dieser Punkt wird bei der Entscheidung häufig übersehen.

Wenn Sie eine Website professionell erstellen lassen, bedeutet das nicht automatisch, dass Sie danach wegen jeder kleinen Änderung die Agentur beauftragen müssen.

Bei WEBKOMMUNIKATION24 setzen wir unter anderem auf Content-Management-Systeme wie WordPress und Joomla!. Dadurch können Sie geeignete Inhalte nach der Fertigstellung selbst bearbeiten und erweitern.

Sie entscheiden selbst, wie viel Sie übernehmen möchten.

Wenn Sie gern Texte und Bilder pflegen, können Sie das tun. Wenn Sie keine Zeit dafür haben, übernehmen wir Änderungen ebenfalls. Hosting, Wartung und technische Betreuung können ebenfalls durch uns erfolgen.

Wie arbeitet WEBKOMMUNIKATION24?

Unser heutiger Ansatz besteht nicht darin, Ihnen ein System zu geben, in dem Sie Ihre Website selbst zusammenbauen müssen.

Wir übernehmen die professionelle Erstellung für Sie. Je nach Projekt gehören dazu Konzeption, Webdesign, Inhalte, technische Umsetzung und Suchmaschinenoptimierung.

Dabei wählen wir die technische Grundlage passend zu den Anforderungen und entwickeln daraus einen Internetauftritt, der zu Ihrem Unternehmen und Ihren Zielen passt.

Nach der Veröffentlichung bleiben Sie flexibel: Inhalte können Sie selbst pflegen oder an uns abgeben. Auch Hosting, Wartung und Weiterentwicklung können wir langfristig übernehmen.

Damit müssen Sie sich nicht entscheiden zwischen „alles selbst machen“ und „alles aus der Hand geben“. Sie erhalten eine professionell entwickelte Website und können anschließend genau die Aufgaben selbst übernehmen, die zu Ihren internen Ressourcen passen.

Welche Lösung ist nun die richtige?

Die beste Lösung ist nicht automatisch die technisch komplexeste und auch nicht die günstigste.

Entscheidend ist, dass sie zu den Zielen Ihrer Website passt.

Für ein einfaches Projekt kann ein Baukasten ausreichen. Wer technische Kenntnisse besitzt, kann individuell programmieren. Ein CMS bietet eine flexible Basis für langfristig gepflegte Websites. Und eine professionelle Agentur ist besonders dann sinnvoll, wenn Strategie, Gestaltung, Inhalte, SEO und Technik miteinander verzahnt werden sollen.

Bevor Sie sich für ein System entscheiden, sollten Sie deshalb zuerst definieren, was Ihre Website für Ihr Unternehmen erreichen soll. Aus dieser Frage ergibt sich wesentlich zuverlässiger die passende Lösung als aus einem Vergleich einzelner Tools und Funktionen.

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