CMS, SEO, CTA & Co.
Die wichtigsten Website-Begriffe einfach erklärt
Wer sich mit einer neuen Website beschäftigt, begegnet schnell zahlreichen Abkürzungen und Fachbegriffen. CMS, SEO, CTA, UX, Hosting, Responsive Design oder Core Web Vitals – vieles klingt zunächst komplizierter, als es eigentlich ist. Deshalb erklären wir Ihnen die wichtigsten Begriffe rund um Websites, Webdesign und Online-Marketing verständlich und ohne unnötigen Fachjargon.
Sie müssen diese Begriffe nicht alle selbst beherrschen, um eine professionelle Website zu erhalten. Trotzdem hilft ein grundlegendes Verständnis dabei, Angebote besser einzuordnen, Entscheidungen nachvollziehen zu können und in Gesprächen mit Agenturen oder Dienstleistern den Überblick zu behalten.

CMS: Content-Management-System
Ein Content-Management-System – kurz CMS – ist eine Software, mit der Inhalte einer Website erstellt, bearbeitet und verwaltet werden können.
Damit lassen sich beispielsweise Texte aktualisieren, Bilder austauschen oder neue Seiten und Beiträge veröffentlichen, ohne dafür jedes Mal direkt am Programmcode arbeiten zu müssen.
Bekannte Content-Management-Systeme sind beispielsweise WordPress und Joomla!.
Gut zu wissen: Ein CMS erleichtert die spätere Inhaltspflege. Es ersetzt aber nicht automatisch professionelle Konzeption, Webdesign, technische Umsetzung oder Suchmaschinenoptimierung.
SEO: Search Engine Optimization
SEO steht für Search Engine Optimization, auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung.
Damit sind Maßnahmen gemeint, die dazu beitragen sollen, eine Website für relevante Suchanfragen in Suchmaschinen sichtbar zu machen.
SEO umfasst deutlich mehr als das Einbauen einzelner Keywords. Dazu gehören unter anderem:
- relevante und hilfreiche Inhalte,
- eine klare Website-Struktur,
- technische Qualität,
- mobile Nutzbarkeit,
- interne Verlinkungen,
- Seitentitel und Meta-Daten,
- eine saubere Indexierbarkeit.
Ziel ist nicht möglichst viel beliebiger Traffic, sondern relevante Sichtbarkeit bei Menschen, die tatsächlich nach passenden Produkten, Leistungen oder Informationen suchen.
SEA: Search Engine Advertising
SEA steht für Search Engine Advertising, also bezahlte Suchmaschinenwerbung.
Dabei werden Anzeigen geschaltet, die beispielsweise oberhalb oder innerhalb der regulären Suchergebnisse erscheinen können.
Der grundlegende Unterschied zu SEO besteht darin, dass Sichtbarkeit über SEA bezahlt eingekauft wird, während SEO auf organische Suchergebnisse abzielt.
Beide Ansätze können je nach Strategie sinnvoll miteinander kombiniert werden.
CTA: Call-to-Action
Ein Call-to-Action – kurz CTA – ist eine konkrete Handlungsaufforderung.
Typische Beispiele sind:
- „Beratungsgespräch vereinbaren“,
- „Angebot anfordern“,
- „Jetzt Kontakt aufnehmen“,
- „Mehr erfahren“,
- „Termin buchen“.
Ein CTA hilft Besuchern dabei zu verstehen, welcher nächste Schritt möglich ist.
Dabei muss ein CTA nicht immer ein großer farbiger Button sein. Auch ein gut platzierter Textlink kann eine Handlungsaufforderung darstellen.
Conversion
Von einer Conversion spricht man, wenn ein Besucher eine gewünschte Handlung ausführt.
Das kann beispielsweise eine Anfrage, ein Kauf, eine Terminbuchung, eine Registrierung oder eine Newsletter-Anmeldung sein.
Welche Handlung als Conversion zählt, hängt vom Ziel der jeweiligen Website oder Landingpage ab.
Conversion-Rate
Die Conversion-Rate beschreibt den Anteil der Besucher, die eine definierte Conversion durchführen.
Wenn beispielsweise 100 Besucher eine Seite aufrufen und fünf davon eine Anfrage stellen, entspricht das einer Conversion-Rate von 5 Prozent.
Eine pauschal „gute“ Conversion-Rate gibt es allerdings nicht. Sie hängt stark von Angebot, Zielgruppe, Besucherquelle und Art der gewünschten Handlung ab.
UX: User Experience
UX steht für User Experience, also Nutzererfahrung.
Damit ist gemeint, wie Menschen die Nutzung einer Website wahrnehmen.
Eine gute User Experience entsteht beispielsweise dann, wenn:
- Informationen schnell auffindbar sind,
- die Navigation verständlich ist,
- die Website schnell reagiert,
- Texte gut lesbar sind,
- Formulare einfach funktionieren,
- die Seite auf mobilen Geräten gut nutzbar ist.
UX betrifft deshalb nicht nur das Design, sondern das gesamte Nutzungserlebnis.
UI: User Interface
UI steht für User Interface, also Benutzeroberfläche.
Damit sind die sichtbaren und bedienbaren Elemente einer Website gemeint, beispielsweise Buttons, Menüs, Formulare, Eingabefelder oder Navigationselemente.
UX und UI hängen eng zusammen, sind aber nicht dasselbe: UI beschreibt stärker die konkrete Oberfläche, UX das gesamte Nutzungserlebnis.
Responsive Webdesign
Responsive Webdesign bedeutet, dass sich die Darstellung einer Website flexibel an unterschiedliche Bildschirmgrößen anpasst.
Eine Website sollte beispielsweise auf Smartphone, Tablet und Desktop gut lesbar und bedienbar bleiben.
Dabei wird nicht einfach nur alles kleiner dargestellt. Layouts, Abstände, Navigationen und Elemente können sich je nach verfügbarem Platz verändern.
Mobile First
Mobile First beschreibt einen Gestaltungs- und Entwicklungsansatz, bei dem kleine Bildschirmgrößen von Anfang an berücksichtigt werden.
Statt zunächst ausschließlich eine Desktop-Website zu gestalten und die mobile Darstellung später nachzurüsten, werden mobile Anforderungen frühzeitig in die Konzeption einbezogen.
Das hilft dabei, Inhalte zu priorisieren und die Nutzerführung auf kleinen Bildschirmen bewusst zu planen.
Header
Der Header ist der obere Bereich einer Website oder Seite.
Dort befinden sich häufig Elemente wie:
- Logo,
- Hauptnavigation,
- Kontaktmöglichkeit,
- Call-to-Action.
Welche Elemente tatsächlich im Header sinnvoll sind, hängt vom jeweiligen Webdesign ab.
Footer
Der Footer ist der untere Bereich einer Website.
Hier werden häufig zusätzliche Navigationselemente und wichtige Informationen untergebracht, beispielsweise:
- Kontaktinformationen,
- Impressum,
- Datenschutzerklärung,
- weitere wichtige Links.
Ein Footer ist besonders hilfreich für Inhalte, die auf jeder Seite leicht erreichbar sein sollen, aber nicht zwingend ins Hauptmenü gehören.
Hero-Bereich
Als Hero-Bereich wird häufig der prominent sichtbare obere Inhaltsbereich einer Seite bezeichnet.
Dort befinden sich typischerweise:
- eine zentrale Überschrift,
- eine kurze Erklärung des Angebots,
- ein Bild oder anderes visuelles Element,
- ein Call-to-Action.
Der Hero-Bereich sollte Besuchern möglichst schnell vermitteln, worum es auf der Seite geht.
Landingpage
Eine Landingpage ist eine gezielt auf ein bestimmtes Angebot, eine Kampagne oder eine Zielgruppe ausgerichtete Seite.
Sie verfolgt meist ein klar definiertes Ziel, beispielsweise:
- eine Anfrage,
- eine Terminbuchung,
- einen Kauf,
- eine Registrierung.
Im Gegensatz zu einer klassischen Website-Unterseite ist eine Landingpage häufig stärker fokussiert und reduziert Ablenkungen.
Onepager
Ein Onepager ist eine Website oder Seite, bei der wesentliche Inhalte auf einer einzelnen langen Seite dargestellt werden.
Besucher navigieren dabei meist über Sprungmarken zwischen verschiedenen Abschnitten.
Onepager können für kompakte Projekte sinnvoll sein. Bei vielen Leistungen, unterschiedlichen Zielgruppen oder umfangreichen SEO-Anforderungen sind mehrere eigenständige Unterseiten häufig die bessere Lösung.
Slider
Ein Slider zeigt mehrere Bilder oder Inhalte nacheinander innerhalb desselben Bereichs an.
Die Inhalte können automatisch wechseln oder manuell gesteuert werden.
Slider sind allerdings nicht automatisch eine gute Lösung. Wichtige Inhalte können übersehen werden, wenn sie erst nach einigen Sekunden erscheinen oder Besucher nicht durch die einzelnen Slides navigieren.
Gut zu wissen: Ein Slider sollte nicht eingesetzt werden, nur weil Bewegung auf einer Website modern wirkt. Entscheidend ist, ob er die Nutzerführung tatsächlich verbessert.
Scroll-Animation
Scroll-Animationen sind visuelle Effekte, die beim Scrollen einer Website ausgelöst werden.
Beispiele sind:
- Einblenden von Elementen,
- Bewegungen,
- Farbveränderungen,
- Parallax-Effekte.
Solche Animationen können eine Website visuell unterstützen, sollten aber sparsam und bewusst eingesetzt werden.
Zu viele Effekte können die Nutzer ablenken, die Performance beeinträchtigen oder die Bedienung unnötig erschweren.
Above the Fold
„Above the Fold“ bezeichnet den Bereich einer Website, der ohne Scrollen sichtbar ist.
Welche Inhalte dort tatsächlich erscheinen, hängt von Bildschirmgröße, Gerät und Browserfenster ab.
Besonders wichtige Botschaften sollten deshalb früh sichtbar werden. Gleichzeitig muss nicht jeder wichtige Inhalt zwangsläufig vollständig in den ersten Bildschirmbereich gepackt werden.
Domain
Die Domain ist die Internetadresse, unter der eine Website erreichbar ist.
Beispielsweise ist bei beispiel.de „beispiel.de“ die Domain.
Eine gute Domain sollte möglichst einfach zu merken und eindeutig dem Unternehmen oder der Marke zuzuordnen sein.
Hosting
Hosting bezeichnet vereinfacht die technische Bereitstellung einer Website auf einem Server.
Damit eine Website im Internet erreichbar ist, müssen ihre Daten auf einer entsprechenden Infrastruktur gespeichert und ausgeliefert werden.
Hosting kann Einfluss auf Verfügbarkeit, Performance, Sicherheit und technische Möglichkeiten haben.
SSL / TLS und HTTPS
HTTPS zeigt an, dass die Verbindung zwischen Browser und Website verschlüsselt übertragen wird.
Technisch erfolgt diese Verschlüsselung über TLS; im alltäglichen Sprachgebrauch wird häufig weiterhin von SSL-Zertifikaten gesprochen.
HTTPS gehört heute zu den grundlegenden Anforderungen einer professionellen Website.
Wichtig: Eine verschlüsselte Verbindung allein beweist nicht, dass ein Anbieter seriös ist. Sie schützt zunächst die Datenübertragung.
Plugin
Ein Plugin ist eine Erweiterung, mit der ein bestehendes System um zusätzliche Funktionen ergänzt werden kann.
Bei WordPress können Plugins beispielsweise Kontaktformulare, SEO-Funktionen oder andere Features bereitstellen.
Plugins sind praktisch, sollten aber bewusst ausgewählt und regelmäßig gepflegt werden. Zu viele oder schlecht gewartete Erweiterungen können die technische Komplexität erhöhen.
Theme
Ein Theme bestimmt bei vielen Content-Management-Systemen grundlegende Aspekte des Designs und der Darstellung.
Dazu können Layouts, Typografie, Farben und andere visuelle Elemente gehören.
Ein Theme kann eine Ausgangsbasis sein, ersetzt aber nicht automatisch ein individuelles Webdesign.
Template
Ein Template ist eine Vorlage für bestimmte Seiten oder Inhaltsbereiche.
Beispielsweise können Leistungsseiten, Blogbeiträge oder Kontaktseiten jeweils auf eigenen Templates basieren.
Templates sorgen dafür, dass wiederkehrende Seitenstrukturen konsistent aufgebaut werden können.
Plugin, Theme und CMS – wie hängt das zusammen?
Vereinfacht gesagt:
- CMS: verwaltet die Website und ihre Inhalte,
- Theme: beeinflusst Gestaltung und Darstellung,
- Plugin: ergänzt zusätzliche Funktionen.
Wie diese Komponenten zusammenspielen, hängt vom jeweiligen System und der technischen Umsetzung ab.
URL
URL steht für Uniform Resource Locator und bezeichnet die konkrete Adresse einer Ressource im Internet.
Während beispiel.de die Domain sein kann, wäre beispielsweise beispiel.de/leistungen/webdesign die URL einer bestimmten Unterseite.
Slug
Als Slug wird häufig der Teil einer URL bezeichnet, der eine konkrete Seite identifiziert.
Bei der URL:
beispiel.de/leistungen/webdesign
wäre „webdesign“ beispielsweise ein entsprechender URL-Bestandteil.
Sinnvolle URLs sollten verständlich und möglichst übersichtlich sein.
Meta Title / Seitentitel
Der Seitentitel beschreibt den Titel einer einzelnen Webseite für Suchmaschinen und Browser.
Er kann beispielsweise in Suchergebnissen als prominente Überschrift angezeigt werden.
Ein guter Seitentitel sollte das Thema der Seite klar beschreiben und möglichst eindeutig sein.
Meta Description
Die Meta Description ist eine kurze Beschreibung des Seiteninhalts.
Suchmaschinen können sie als Beschreibung innerhalb eines Suchergebnisses verwenden, müssen dies aber nicht zwingend tun.
Eine gute Meta Description fasst den Inhalt prägnant zusammen und kann Nutzern dabei helfen einzuschätzen, ob die Seite zu ihrer Suche passt.
Keyword
Ein Keyword ist ein Suchbegriff beziehungsweise ein Begriff oder eine Wortgruppe, die im Zusammenhang mit einer Suchanfrage betrachtet wird.
Moderne SEO sollte allerdings nicht darin bestehen, ein einzelnes Keyword möglichst oft in einen Text einzubauen.
Wichtiger ist die dahinterstehende Suchintention: Was möchte ein Nutzer tatsächlich wissen oder erreichen?
Suchintention
Die Suchintention beschreibt das Ziel hinter einer Suchanfrage.
Jemand, der nach „Was kostet eine Website?“ sucht, hat beispielsweise einen anderen Informationsbedarf als jemand mit der Suche „Webagentur Chemnitz“.
Gute SEO-Inhalte orientieren sich deshalb nicht nur am Begriff selbst, sondern daran, welche Antwort ein Nutzer erwartet.
Interne Verlinkung
Interne Links verbinden Seiten innerhalb derselben Website miteinander.
Sie helfen Besuchern dabei, relevante weiterführende Inhalte zu entdecken und unterstützen gleichzeitig eine verständliche Website-Struktur.
Beispielsweise kann ein Beitrag über Website-Sicherheit auf eine Seite zu Wartung und Hosting verweisen.
Backlink
Ein Backlink ist ein Link von einer anderen Website auf die eigene Website.
Backlinks können für SEO relevant sein, wobei Qualität und thematische Relevanz wichtiger sind als eine möglichst große Anzahl beliebiger Links.
Ankertext
Als Ankertext bezeichnet man den sichtbaren und anklickbaren Text eines Links.
Statt beispielsweise nur „Hier klicken“ zu verlinken, kann ein aussagekräftiger Ankertext bereits erkennen lassen, welches Thema auf der Zielseite behandelt wird.
Das hilft Besuchern bei der Orientierung und kann auch Suchmaschinen zusätzlichen Kontext über die verlinkte Seite geben.
Ankertexte sollten dabei natürlich formuliert sein. Es ist nicht notwendig, bei jeder Verlinkung exakt dasselbe Keyword zu verwenden.
Sprungmarke
Eine Sprungmarke ist ein Link, der nicht zwingend auf eine andere Seite führt, sondern direkt zu einem bestimmten Abschnitt innerhalb einer Seite.
Das ist besonders bei langen Ratgeberartikeln, umfangreichen FAQ-Bereichen oder Onepagern hilfreich.
Ein Inhaltsverzeichnis am Anfang eines langen Artikels kann beispielsweise über Sprungmarken direkt zu den jeweiligen Kapiteln führen.
Alt-Text
Ein Alt-Text – kurz für Alternativtext – beschreibt die relevante Information oder Funktion eines Bildes für Situationen, in denen das Bild nicht visuell wahrgenommen werden kann.
Er ist insbesondere für die Barrierefreiheit wichtig, da Screenreader Alternativtexte vorlesen können.
Wie ein guter Alt-Text formuliert wird, hängt vom Kontext ab. Ein informatives Bild benötigt eine sinnvolle Beschreibung, während rein dekorative Bilder häufig keinen inhaltlichen Alternativtext benötigen.
Gut zu wissen: Alt-Texte sollten nicht künstlich mit Keywords gefüllt werden. Entscheidend ist, welche Information das Bild im jeweiligen Zusammenhang vermittelt.
H1, H2 und H3
H1, H2 und H3 bezeichnen verschiedene Ebenen von HTML-Überschriften. Das „H“ steht für „Heading“.
Die Hierarchie hilft dabei, Inhalte logisch zu strukturieren:
- H1: zentrale Hauptüberschrift der Seite,
- H2: Hauptabschnitte innerhalb des Inhalts,
- H3: Unterabschnitte innerhalb eines H2-Bereichs.
Bei umfangreichen Inhalten können weitere Ebenen wie H4, H5 und H6 verwendet werden.
Eine nachvollziehbare Überschriftenstruktur verbessert vor allem Lesbarkeit, Orientierung und semantische Struktur. Die visuelle Größe einer Überschrift sollte dabei nicht allein über ihre HTML-Ebene bestimmt werden – Gestaltung und inhaltliche Hierarchie sind zwei unterschiedliche Dinge.
Claim
Ein Claim ist eine kurze, prägnante Aussage, die eine Marke oder ein Unternehmen langfristig begleiten kann.
Er soll häufig Positionierung, Haltung oder ein zentrales Markenversprechen in wenigen Worten verdichten.
Ein Claim ist allerdings kein Pflichtbestandteil einer Website. Wenn keine wirklich aussagekräftige Formulierung vorhanden ist, ist eine klare Beschreibung des Angebots meist wertvoller als ein austauschbarer Werbespruch.
Indexierung
Indexierung bedeutet vereinfacht, dass eine Suchmaschine eine Webseite in ihren Suchindex aufnimmt und sie grundsätzlich für Suchergebnisse berücksichtigen kann.
Eine indexierte Seite hat jedoch nicht automatisch gute Rankings.
Indexierung ist lediglich eine Voraussetzung dafür, überhaupt organisch in den Suchergebnissen erscheinen zu können.
Crawling
Beim Crawling besuchen automatisierte Programme von Suchmaschinen Webseiten und folgen Links, um Inhalte zu entdecken.
Diese Programme werden häufig als Crawler oder Bots bezeichnet.
Technische Probleme können dazu führen, dass Suchmaschinen bestimmte Seiten nicht oder nur eingeschränkt crawlen können.
Core Web Vitals
Core Web Vitals sind Kennzahlen, mit denen bestimmte Aspekte der Nutzererfahrung technisch bewertet werden.
Dabei geht es unter anderem darum:
- wie schnell wichtige Inhalte sichtbar werden,
- wie schnell eine Seite auf Interaktionen reagiert,
- wie stabil das Layout während des Ladens bleibt.
Sie sind hilfreiche Performance-Indikatoren, sollten aber nicht isoliert als alleiniger Qualitätsmaßstab einer Website betrachtet werden.
Cache / Caching
Beim Caching werden bestimmte Daten zwischengespeichert, damit sie bei späteren Zugriffen schneller bereitgestellt werden können.
Das kann die Ladezeit einer Website verbessern.
Je nach technischer Umgebung gibt es unterschiedliche Arten von Caching, beispielsweise im Browser oder auf dem Server.
Cookie
Ein Cookie ist eine kleine Information, die im Browser eines Nutzers gespeichert werden kann.
Cookies können unterschiedliche Aufgaben erfüllen – beispielsweise Sitzungen verwalten, Einstellungen speichern oder bestimmte Analysefunktionen ermöglichen.
Welche datenschutzrechtlichen Anforderungen dabei gelten, hängt unter anderem vom konkreten Zweck und den eingesetzten Technologien ab.
Backups
Ein Backup ist eine Datensicherung.
Bei Websites können beispielsweise Dateien und Datenbanken gesichert werden, um im Fall technischer Probleme eine Wiederherstellung zu ermöglichen.
Backups sind ein wichtiger Bestandteil einer professionellen Wartungsstrategie.
Relaunch
Bei einem Website-Relaunch wird ein bestehender Internetauftritt grundlegend überarbeitet oder neu aufgebaut.
Das kann Design, Inhalte, technische Basis, Seitenstruktur und SEO betreffen.
Ein Relaunch ist nicht automatisch nach einer bestimmten Zahl von Jahren notwendig. Er sollte dann erfolgen, wenn die bestehende Website die heutigen Anforderungen nicht mehr sinnvoll erfüllt.
Redirect / Weiterleitung
Eine Weiterleitung sorgt dafür, dass Besucher und Suchmaschinen von einer alten URL automatisch zu einer neuen Adresse geführt werden.
Das ist beispielsweise bei einem Relaunch wichtig, wenn sich URLs ändern.
Eine häufig verwendete dauerhafte Weiterleitung ist die sogenannte 301-Weiterleitung.
API
API steht für Application Programming Interface, also Programmierschnittstelle.
Über eine API können unterschiedliche Systeme Daten austauschen oder Funktionen miteinander verbinden.
Beispielsweise kann eine Website über eine Schnittstelle mit einem CRM, Buchungssystem oder anderen digitalen Diensten kommunizieren.
CRM
CRM steht für Customer Relationship Management.
Damit sind Systeme und Prozesse gemeint, mit denen Kundenbeziehungen, Kontakte und Vertriebsaktivitäten organisiert werden.
Eine Website kann beispielsweise neue Anfragen automatisch an ein CRM übergeben.
Was müssen Sie davon wirklich selbst wissen?
Sie müssen nicht zum Webentwickler oder SEO-Spezialisten werden, um eine professionelle Website zu betreiben.
Ein grundlegendes Verständnis hilft Ihnen jedoch dabei, besser nachvollziehen zu können, warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden.
Wenn Ihre Agentur beispielsweise von Responsive Design, Weiterleitungen, Core Web Vitals oder Conversion spricht, sollten diese Begriffe verständlich erklärt werden – und nicht als Fachjargon dazu dienen, ein Projekt unnötig kompliziert wirken zu lassen.
Unser Grundsatz: Fachwissen ist wichtig. Gute Beratung bedeutet aber auch, technische Zusammenhänge so zu erklären, dass Sie eine Entscheidung nachvollziehen können, ohne selbst Spezialist für jedes Thema werden zu müssen.
WEBKOMMUNIKATION24 übernimmt die Technik – Sie behalten den Überblick
Bei WEBKOMMUNIKATION24 erhalten Sie kein Baukastensystem, in dem Sie all diese Begriffe erst lernen müssen, bevor Ihre Website entstehen kann.
Wir übernehmen Konzeption, Webdesign und technische Umsetzung und können je nach Projekt weitere Leistungen wie Content und Suchmaschinenoptimierung integrieren.
Nach Fertigstellung können Sie geeignete Inhalte über ein CMS wie WordPress oder Joomla! selbst pflegen. Die technischen Details müssen Sie trotzdem nicht selbst übernehmen: Hosting, Wartung, Updates und Support können weiterhin durch uns erfolgen.
Unser Ziel ist nicht, Sie mit Fachbegriffen zu beeindrucken, sondern technische und strategische Entscheidungen verständlich zu machen. Denn eine gute Website sollte nicht nur professionell entwickelt sein – Sie sollten auch wissen, warum sie so aufgebaut wurde.
